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Dienstag, 9. September 2014

England Fashion Haul

Hallooo! :)

Wie im letzten Post versprochen zeige ich euch nun auch noch die Dinge im Bereich Fashion, die ich mir in London und Eastbourne gekauft habe. Das ist gar nicht mal so viel geworden und ich habe auch darauf geachtet, mir überwiegend Kleidung für die Herbst/Winter-Saison zu kaufen, anstatt kurze Tops und T-Shirts für den Sommer. Danach habe ich zwar auch im Sale geguckt, aber irgendwie nichts Richtiges gefunden.

Ich fange also einfach gleich mal an.

In Eastbourne war ich im New Look drinne und habe dort das einzige Kleidungsstück gefunden, was ich bei wärmeren Tagen anziehen könnte:dieses wundervollen roten Rock! Ich wollte schon seit Amsterdam so einen haben, eigentlich pastellfarbend, aber dieser hier für knapp £10 hat mir auch absolut gut gefallen und ich werde ihn anziehen, falls es mal etwas wärmer ist, oder bei etwas kühleren Tagen mit einer Strumpfhose und Pullover.



In Eastbourne gibt es außerdem einen Topshop, der zwar bei weitem nicht so groß ist wie der in London, aber wo ich dafür dieses -ebenfalls rote- T-Shirt gefunden habe. Ich habe so ein ähnliches schon mal bei Erica Mohn Kvam gesehen und fand es damals schon toll, also habe ich es für £16 gleich mal mitgenommen!


 Außerdem habe ich mit bei Topshop cremeweiße Socken gekauft, die vielleicht viele von euch auch schon gerade bei britischen Youtubern, Instagrammern oder Bloggern gesehen haben. Ein paar kostet £3 und ich habe es einfach mal mitgenommen, weil die finde ich so süß aussehen!


Weiter ging mein shoppen in London, wo ich mir bei Bershka diesen Cardigan für £16 gekauft habe. Eigentlich wollte ich eine schwarze Strickjacke, aber der Cardigan ist in einem dunkelgrau melierten Farbton und er fällt einfach total schön!




Ebenfalls in London habe ich bei Pull&Bear diesen Pullover gefunden. Ich habe mich eigentlich bloß sofort in den Farbton verliebt. Ich liebe in letzter Zeit Rottöne, besonders so ein dunkles weinrot wie bei diesem Pullover. Er ist schön warm und sitzt auch relativ locker, bis auf an den Ärmeln, sodass man ihn schön anziehen kann, wenn es kälter wird. Gekostet hat er £20.





Natürlich waren wir in London auch bei Victoria's Secret, wo wir auch bei Pink reingegangen sind und dort wusste ich auch schon im Vorraus genau, was ich haben wollte: eine Sweatshirtjacke. Ich habe dann auch ziemlich schnell eine gefunden und es war Liebe auf den ersten Blick. Sie war außerdem günstiger, als ich erwartet hatte: ich habe £40 bezahlt und trage sie jetzt sooft es nur geht! :)
Auf dem Bild links sieht sie übrigens etwas bläulich aus, in echt ist sie aber grau so wie auf dem Bild unten. Die Belichtung ist links nur etwas komisch, sorrynotsorry. :)


Ebenfalls in London sind wir zu Jack Wills gegangen und der Laden hat mich total begeistert! Leider ist er etwas teuer, aber hätte ich noch mehr Geld übrig gehabt, hätte ich mir dort auch mehr geholt. Stattdessen wurde es nur dieser Beutel für £13, in den wirklich viel reinpasst und der einfach so schön aussieht!

In der Pink-Jacke :)
Soo das war's auch schon Kleidung, die ich mir in England gekauft habe. Jetzt freue ich mich hier schon auf die Glamour Shopping Week, da ich für die nächste Saison natürlich noch sowas wie Jacke und Schuhe brauche. 
Demnächst schreibe ich auch noch einen kleinen Blogpost über meinen Aufenthalt in England, dort habe ich ja eine Sprachrreise gemacht, und gebe euch ein kleines Review zu Jürgen Matthes, der Organisation, mit der wir nach Eastbourne gefahren sind.

Alles Liebe und passt auf euch auf,
Amelia

Samstag, 6. September 2014

XL London Drugstore/Cosmetic Haul

Hallo zusammen!

Ich bin wieder aus England zurück und hatte die letzten zwei Wochen leider keine Zeit, etwas hier auf dem Blog zu schreiben. Dafür werde ich mich jetzt umso mehr an die nächsten Blogpost's setzen. :)
Wie euch die Überschrift in diesem hier schon verrät, geht es heute um die Kosmetik Produkte, die ich mir in Eastbourne bzw. London gekauft habe. Das sind eeetwas mehr geworden als ursprünglich geplant, deshalb trenne ich den England Haul in Kosmetik und Fashion Haul - der Fashion Haul kommt in ein paar Tagen, da ich natürlich auch Kleidung shoppen war. Außerdem schreibe ich euch noch einen allgemeinen Post über meine zwei Wochen in England, in dem ich alles berichte, zum Beispiel über Gastfamilie, Jürgen Matthes und Ausflüge, die ich gemacht habe, sodass ihr ganz ganz viele Fotos zu Gesicht bekommt. Alle Themen in einen Post zu packen wäre leider zu viel gewesen, also kriegt ihr drei verschiedene und ich fange jetzt auch gleich mal an:


 Topshop
Nagellack 'One Hot Minute' ₤5
 
 
 Lush
'Tea Tree Water' Tone Water ₤4
 Ich habe es schon bei vielen Leuten gesehen und will es jetzt auch mal ausprobieren, da ich bis jetzt nur Gutes darüber gehört habe. :)
 
 
 Urban Outfitters
Eos Lipbalm 'blueberry' ₤6
Eos ist quasi ein Muss! Ich liebe meinen Lipbalm jetzt schon total, auch wenn er - wie ich finde - realtiv teuer war.

Balmi Lipbalm 'raspberry' ₤5
Er ist quasi so ähnlich wie der von Eos. Schmeckt sehr gut und ist sogar mit UV-Schutz, allerdings ist die Verpackung sehr unpraktisch.

Invisibobble Haargummis ₤4 für 3 Stück
Ich habe schon ein so ein Haargummi von Papanga. Die Invisibobbles sind meiner Meinung nach aber nicht sooo gut wie erwartet. Ich mag es bloß, dass man sie in den Haaren kaum sieht.

Boots
 Soap & Glory [Angebot: 3 für zwei] 1 Stück ₤2,50
Soap & Glory wollte ich schon lange haben und ich bin jetzt schon vollkommen begeistert, besonders von dem Handdesinfektionsmittel. Deshalb habe ich davon gleich mal zwei Packungen genommen. :)
 
'Stay Matte' Puder von Rimmel ₤5 (?)
Habe ich auch schon bei ganz vielen Bloggern gesehen und es hält auf jeden Fall, was es verspricht: Das Gesicht ist den ganzen Tag lang schön matt und man glänzt überhaupt nicht. 

 'foundation brush' von real Techniques ₤10
Einer meiner Liebinge aus diesem Haul! Es hat mich Überwindung gekostet, einen einzigen Pinsel für ₤10 zu kaufen, aber es hat sich absolut gelohnt. Der Pinsel verteilt das Make-Up toll auf der Haut und man spürt wirklich einen Unterschied gegenüber dem Auftragen mit einem Pinsel von Rossmann oder dm, welchen ich davor immer benutzt habe.

 Vaseline 'Spray & Go' Bodylotion, in Aloe Vera & Kakao, je ₤4
Noch einer meiner Lieblinge! Das ist eine Bodylotion zum Sprühen. Der Geruch ist einfach unbeschreiblich gut und es zieht sofort in die Haut ein, sodass man sich schnell wieder anziehen kann. Bitte, bitte soll das auch bald in Deutschland erhältlich sein! :D
 
 Revlon 'Lipbutter' in '085 Sugar Plum' (links) und '050 Berry Smoothie' (rechts) je ₤8
Habe ich auch schon bei vielen Leuten auf Instagram gesehen und der musste einfach mit! Die Farbe hält sehr lange auf den Lippen und macht sie sehr weich. Einziger Minuspunkt: Der Lippenstift hat nur relativ wenig Inhalt. Ich habe ihn noch nicht oft benutzt, aber die Länge, die ihr auf dem Bild sehr, entspricht fast der gesamten Länge des Lippenstifts.

Angebot: 'the Real Steal' ₤19,50
Beim Boots gab es dieses Angebot und nach etwas Überlegung habe ich dann doch zugeschlagen: in der Packung enthalten waren, wie ihr seht, der 'they're real' Mascara in Vollgröße, eine kleine Packung 'the real liner' und eine Probe des 'they're real remover's für insgesamt kanpp ₤20. Den Mascara wollte ich schon Ewigkeiten haben und ich schreibe euch demnächst dazu auch mal ein Review!
  
Victoria's Secret
Bodysprays 'Mango Temptation' & 'Pure Seduction' (Mitbringsel'
und 'Pure Daydream' Parfum
Einzeln je ₤8, im Angebot 5 für ₤30 
Ich liebe die VS Bodysprays und das Parfum, ich habe auch noch welche vom letzten Jahr. Die Produkte von VS sind wirklich nur zu empfehlen, top!
  
Forever21
(Haha das ist ja gar keine Kosmetik, aber egaaal :D)
Kette ₤2,50
Ringset ₤2,70  

Soo das war meine Kosmetikausbeute von London bzw. Eastbourne. Ich habe relativ viel Geld dafür ausgegeben, aber das war es mir auf jeden Fall wert!
In den kommenden Tagen kommen dann noch zwei weitere Blogpost zu meinem Englandurlaub, bis dahin wünsche ich euch schöne Tage und -wenn die Schule bei euch schon wieder angefangen hat- einen schönen Schulstart, ich habe zum Glück noch ein paar Tage frei! :)

Alles Liebe,
Amelia

Samstag, 23. August 2014

Amelia goes Eastbourne

Hallo! :)

Wie ich in einem vorangegangenen Post schon erwähnt habe, geht es für mich morgen für zwei Wochen nach Eastbourne, East Sussex in England, wo ich eine Sprachrreise von Jürgen Matthes mache.

Da es morgen schon sehr früh losgeht, denn unser Flug von Hannover nach London-Heathrow geht um 6:15, habe ich heute meine Sachen gepackt, damit ich morgen startbereit bin.

Ich kann euch noch nicht sagen, ob ich in den nächsten zwei Wochen dazu kommen werde, zu bloggen, da ich meinen Laptop nicht mitnehmen werde. Vielleicht kann ich von der mobilen Version von Blogger ab & zu ein paar Bilder und kleine Texte posten, ich kann es aber noch nicht versprechen.

Da wir in einer Gastfamilie untergebracht sind und jeden Tag Ausflüge machen, werde ich gucken, ob ich irgendwann dazu Zeit finde.

Ich wünsche euch jedenfalls noch wundervolle Ferien, und für diejenigen, bei denen die schönste Zeit des Jahres schon wieder vorbei ist, und die jetzt wieder zur Schule müssen, wünsche ich einen schönen Start ins neue Schuljahr!

Mit JM geht es ab morgen für zwei Wochen nach Eastbourne! :)
Die helle Longchamp ist perfekt für's Handgepäck.

Darf auf keinen Fall fehlen: Batiste & John Frieda Shampoo und Conditioner
Ich werde sie so vermissen!
Eine Zuhause-Selfie muss natürlich noch sein :)
Alles Liebe & schöne zwei Wochen,
Amelia

Freitag, 15. August 2014

Amsterdam in 72 Stunden

Hey!

Wie ich schon in meinem letzten Post erwähnt hatte, ging es dieses Wochenende zusammen mit meiner besten Freundin nach Amsterdam. Wir waren dort von Freitag bis Sonntag Nachmittag und jetzt nutze ich mal gleich die Gelegenheit, euch einige meiner Urlaubsbilder zu zeigen und zu erzählen, wie ihr (fast) 72 Stunden in Amsterdam verbringen könnt.

                                                                                    1. Tag
Freitag Mittag sind wir losgefahren und sind auch problemlos ohne Stau nach etwa 4 1/2 Stunden in Amsterdam angekommen, wo wir gleich ins Hotel eingecheckt haben. Gewohnt haben wir im Holiday Inn Express Arena Towers Amsterdam. Es liegt direkt neben dem Stadium von Ajax Amsterdam, der Fußballmannschaft, und von dort aus erreicht man problemlos in etwa 15 Minuten per Metro das Zentrum.

Nach dem Auspacken und kurzem Entspannen ging es auch gleich abends mit der Metro los in's Zentrum von Amsterdam. Das Wetter war leider ziemlich regnerisch und wir waren etwas überrascht, als wir aus der Centraal Station ausgestiegen sind: auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof wimmelte es nur so von Menschen ganz unterschiedlicher Nationalitäten. Viele Niederländer natürlich, aber auch sehr sehr viele Deutsche, Spanier und Engländer. Direkt beim Rauskommen aus dem Bahnhof hat man einen Blick über eine der Grachten, der Kanäle, die ganz Amsterdam durchziehen und eine Anlegestelle der Boote, die Grachtentouren anbieten. Wir entschieden uns allerdings, erst mal weiter in die kleinen Gassen hineinzugehen.


Es gab unzählige kleine Souvenier-Shops, Pommes-Läden und natürlich die berühmten Coffeeshops in Amsterdam. ;) Man musste sich immer durch die ganzen Menschen hindurch quetschen, weil an einem Freitagabend sehr sehr viele unterwegs waren, die ein oder anderen natürlich auch mit einem Joint in der Hand und sehr gut gelaunt. Nach einem kleinen Spaziergang bekamen wir allerdings schnell Hunger und gingen zu einem kleinen Italiener in der Nähe des Dam Square, dem  Hauptplatz Amsterdams.


Wir entschieden uns dann, beim Anne Frank Haus vorbeizuschauen, da im Reiseführer stand, dass man lieber abends hingehen sollte, damit lange Schlangen vermieden werden könnten - aber nichts da! Als wir am Anne Frank Haus ankamen, stand immer noch eine lange Schlange davor - wie wir jedenfalls annahmen, dass sie lang sei - und wir beschlossen, stattdessen, eine Grachtenfahrt zu machen, die ihren Beginn vor dem Anne Frank Haus hatte.



Man sah wirklich unglaublich viel von Amsterdam, und nach einer guten Stunde kamen wir wieder vor'm Anne Frank Haus an, das jetzt allerdings schon geschlossen hatte. Nach einem kurzen Spaziergang kehrten wir kurz vor Mitternacht wieder zum Hotel zurück.


2. Tag
Am Morgen ging es um 8 zum Frühstück und eigentlich wollten wir um 9:30 wieder beim Anne Frank Haus sein, was allerdings dann zu 10:30 wurde. Als wir aus der Bahn ausstiegen waren wir jedoch geschockt: Die Schlange war ungefähr 4 Mal so lang wie am Abend zuvor! Neben dem Anne Frank Haus befndet sich eine Kirche und die Schlange ging fast einmal ganz um diese herum.

Also Planänderung: Wir gingen stattdessen zum Albert Cuyp Markt, dem bekanntesten Straßenmarkt Amsterdams. Dort gibt es alles, von Fisch über Kleidung bis hin zu Obst, Gemüse und Blumen. Von dort aus war es auch nicht mehr weiter zur Leidsestraat, einer Straße zwischen einigen Grachten, auf der es Läden gibt wie Abercrombie, Brandy Melville oder Lush. Zu Fuß machten wir uns also auf den Weg und fanden die Einkaufsstraße auch schnell. Zuerst schauten wir in einem Käsegeschäft vorbei (ich mag keinen Käse, aber es war trotzdem irgendwie faszinierend!) und danach war unser erstes Ziel sofort Brandy Melville. Ich hätte dort den halben Laden kaufen können, wollte mir allerdings noch Geld für die anderen Geschäfte aufsparen und kaufte nur eine Sache, auch aus dem Grund, dass ich in 2 Wochen in London sein werde und dort shoppen gehen möchte.


Wir bummelten noch etwas durch die anderen Geschäfte und brauchten dann, da es ziemlich warm geworden war, erstmal einen schönen Frappuccino von Starbucks. Dort saßen wir eine Weile draußen; man hatte einen tollen Blick auf die Blumenläden und die Grachten.


Es war schon früher Nachmittag als wir uns zum Kalverstraat aufmachten, eine weitere Shoppingstraße, etwas näher am Zentrum. Dort gibt es quasi alles, wie Forever21, Topshop, Pull & Bear, Vans, Superdry, Douglas, Urban Outfitters und und und... dafür war es auch wieder ziemlich eng und überfüllt, und unser Shopping war nicht besonders erfolgreich, aber ihr werdet einen größeren Haul von mir aus London sehen.

Trotz der geringen Ausbeute kamen wir erst gegen 18:30 wieder im Hotel an und waren zur Abendessenszeit zu erschöpft, um wieder in die Innenstadt zu fahren, sodass wir uns in der Nähe unseres Hotels nach einem Restaurant umsahen. Da das Stadium von Ajax direkt neben diesem lag, gab es auch genug Möglichkeiten, essen zu gehen und schlussendlich entschieden wir uns für ein Restaurant mit schönem, gemütlichen Flair. Nach dem Essen kamen wir dann auch endlich dazu, uns die Umgebung des Hotels etwas genauer anzusehen - was allerdings nicht wirklich lohnenswert war, denn außer Starbucks, Supermärkten, Bank-Gebäuden und Wohnungen gab es nicht mehr viel zu sehen.


3. Tag
Heute ging es früher zum Frühstück, weil wir es nochmal versuchten wollten, ins Anne Frank Haus zu kommen. Wir waren also kurz vor 9 (um 9 macht es auf) vor dem Museum - und was war? Die Schlange war genauso lang wie am Vortag. Naja, auf knapp 3 Stunden anstehen hatten wir keine Lust, da es unser letzter Tag in Amsterdam war und wir gegen Mittag wieder aufbrechen wollten, also besuchten wir das Anne Frank Haus nicht - vielleicht machen wir es ja nächstes Mal, weil es mich wirklich interessieren würde. Stattdessen machten wir einen Spaziergang entlang der Grachten, schauten uns noch ein paar Sightseeing Highlights an, machten Fotos und genossen nocheinmal einen Starbuckskaffee. Zum Schluss wurden noch Souveniers für Freunde und Familie gekauft und dann ging es auch wieder zum Auto & auf Heimreise.




Ist Amsterdam also ein schönes Reiseziel?

Auf jeden Fall! Ich bin ja sowieso ein Fan von Städtereisen und Amsterdam hat mich auf jeden Fall überzeugt, obwohl es anders war, als ich es mir vorgestellt hatte. Es hat trotz so vieler Einwohner etwas Gemütliches und man findet sich sehr schnell zurecht. Natürlich wäre es schöner gewesen, mehr Zeit zu haben, aber vielleicht ergibt sich ja noch mal eine Chance, wieder dorthin zu reisen - dann auch mit Anne Frank Haus!


Amelia

Montag, 21. April 2014

Ecuador Part 3 - meine Woche im Dschungel 1

Hola!

Nun kommt auch schon der dritte Teil meiner Ecuador-Erfahrung, in der ich über meinen Schüleraustausch nach Südamerika berichte, der vor genau einem Jahr stattgefunden hat. Wer die anderen Teile noch nicht gelesen hat, findet sie hier und hier. In diesem dritten Post geht es um den Dschungel, in dem ich fast eine Woche verbracht habe.


Ich war insgesamt genau eine Woche im Dschungel. Drei Tage mit unserer deutschen Gruppe, und die anderen vier mit meiner Gastfamilie.

Im Dschungel mit der Gastfamilie
Ich habe, wie gesagt, vier Tage mit meiner Gastfamilie im Dschungel verbracht. In der Zeit, in der wir in Ecuador waren, hatten wir die Hälfte der Zeit Schule, und die anderen zwei Wochen Ferien. Die Chance haben wir genutzt und sind nicht wie die meisten anderen von uns deutschen an den Strand gefahren, sondern in die Selva, den Dschungel beim Amazonas. Die Großeltern meines Gastbruders wohnen dort auf einem riesigen Grundstück in der Nähe von Tena, einer der größten Städte im Dschungel - was nicht viel heißt, denn Tena ist ungefähr so groß wie eine deutsche Kleinstadt.
    
Kirche in Tena
Die Großeltern von Juan Pablo besitzen ein riesiges Grundstück etwas abgelegen von der Stadt. Auf dem Gelände wohnen auch noch ein paar der Ureinwohner Ecuadors, die sich für die Familie mit um die Landschaft kümmern - und im Austausch von ihnen ein Dach über'm Kopf, Essen und schöne Gespräche bekommen. Wirklich sehr, sehr nette Menschen.
Das Haus selbst war auch sehr groß und einfach ein Paradies. Es war quasi wie direkt aus einem alten Film rausgenommen: keine Türen oder Fenster - wozu auch, im Dschungel ist es immer warm, auch wenn es regnet! - bloß ein Schutz gegen die Moskitos, eine steile, holzerne Wendeltreppe, die nach oben führt, einen kleinen Pool im Garten, vier Hängematten, die Toilette ist vor der Tür in einem kleinen separaten Raum, die Wäsche trocknet draußen, über die hohe Steinmauer gehengt, das Haus, direkt neben einem großen Fluss, über den eine Hängebrücke zum Haus führt - ein kleines Stück Paradies, was ohne viel Luxus seinen ganz eigenen Charme hat!


Auf dem Weg in den Dschungel haben wir uns mit einem Onkel von Juan Pablo getroffen, die mit uns zu den Großeltern fahren wollten. Er war mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen unterwegs und obwohl die vier noch nie gesehen habe, haben sie mich sofort in die Familie mit aufgenommen. Die liebevolle Gastfreundlichkeit war wohl der entscheidenste Unterschied zu Deutschland. Haha sehr lustig war, als wir auf dem Hinweg an einem Wasserfall Halt gemacht haben. Dieser mündete in einen Fluss, und auf den Steinen, die in diesem Fluss waren, sind wir näher an den Wasserfall rangenganen. Natürlich war es dort deshalb sehr rutschig, und plötzlich lag Juan Pablos Onkel am Boden und hat gelacht; und wir anderen mussten auch sofort anfangen und niemand hat es geschafft, ihn wieder hochzuziehen, weil wir sonst selber hingefallen wären, haha.




Nachdem ich am ersten Abend totmüde ins Bett gefallen bin, ging es an meinem ersten richtigen Tag im Dschungel schon wieder früh los. Wir besuchten einen Zoo, in dem es natürlich ganz andere Tiere gab als in unseren deutschen Zoo's. Haha und die Sicherheitsbestimmungen in Ecuador sind kein Vergleich zu den bei uns in Deutschland! "Im Käfig mit der Riesenschlange ist ein Loch? Naja, lassen wir's erstmal offen, wir schon nichts passieren!" war die Einstellung dort, haha. Den restlichen Tag verbrachten wir in Tena und einfach damit, uns in die Hängematte zu legen und zu entspannen, denn es war ein wunderbar sonniger Tag.
Am nächsten Tag fuhren wir an einen Art Strand im Dschungel. Im Prinzip war es ein Strand an einem riesigen Fluss, ein Ableger des Amazonas, auf dem wir eine Bootstour gemacht haben, ein Dorf von Ureinwohnern besuchten und am Strand spazieren gingen - und Unmengen von Eis aßen, weil es einfach so heiß war!


Am letzten Tag haben wir eine Schmetterlingsfarm besucht. Es war wunderschön, weil man so nah an diesen Tieren dran war wie sonst nie. Und die Schmetterlinge dort sind natürlich auch viel größer und prächtiger als hier.



Am Abend sind wir dann nochmal nach Tena gefahren und haben dort bei einem Italiener gegessen. Wieder bei den Großeltern haben wir uns abends noch mit ihnen zusammengesetzt und geredet; ich habe ihnen über Deutschland erzählt und wie es hier so ist. Oh, und ich habe von der Oma den leckersten Saft bekommen, den ich je getrunken habe - und hier in Deutschland suche ich hoffnungslos nach soetwas ähnlichem. In Ecuador gibt es ja viel mehr Früchte als hier, und von seiner Oma habe ich frisch gepressten Brombeersaft bekommen. Ohne irgendwelche Zusätze oder Zucker, einfach frisch gepresst, direkt aus dem Garten. Smoothies hier in Deutschland sind kein Vergleich dazu, überhaupt nicht.

Dschungel mit der deutschen Gruppe
...folgt im nächsten Blogpost, weil es sonst einfach unglaublich viel Text auf einmal wird und ich euch nicht zu viel zum lesen geben will, haha. :)

In diesem Sinne: Saludos y besos,
Amelia

Mittwoch, 9. April 2014

Ecuador, Part 2: Indígenas, Unterricht, Familie & wieso ich keine Fotos von mir wollte...

Hola chiquis! :)

Wie die Überschrift schon zeigt, gibt es in diesem Blogpost die Fortsetzung meiner Ecuador Schüleraustausch Erfahrung. Falls ihr den ersten Teil noch nicht kennt, findet ihr ihn hier.

Weil man unmöglich schafft, vier Wochen neue Erfahrungen und Eindrückte in einen Blogpost zu schreiben, kommt nun in diesem Teil etwas über die Indígenas, die Ureinwohner Ecuadors, der Unterricht in einer Südamerikanischen Privatschule, meine Erfahrungen mit der Gastfamilie und wieso es aus  dem gesamten Monat, in dem ich in Südamerika war, fast keine Fotos von mir gibt. Eigentlich hatte ich noch vor, etwas über den Dschungel zu schreiben, aber mir ist aufgefallen, dass es darüber vielleicht am meisten zu berichten gibt und deshalb wird diesem Thema dann nochmal ein extra-Post gewittmet, der in ein paar Tagen folgen wird. :)

Die Indígenas
Die Ureinwohner Südamerikas werden Indígenas genannt. Sie sind vorwiegend Bauern, leben also auf dem Land, aber es gibt auch einige, die in den Städten leben und dort zum Beispiel handwerklich hergestellte Souveniers für die Touristen verkaufen.


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