Donnerstag, 20. März 2014

Ein Jahr ist's her... Schüleraustausch 2013

Hola chiquis!

Wie einige von euch vielleicht schon an der Begrüßung erkannt haben, geht es heute wieder um einen Reise-Blogpost.
Heute vor genau einem Jahr bin ich nämlich nach Südamerika geflogen, um einen Schüleraustausch für vier Wochen zu machen. Genauer gesagt: nach Ecuador.



Ecuador ist ein relativ kleines Land an der Westküste Südamerikas. Die Landessprache ist Spanisch (das habe ich seit der 6. Klasse) und man kann das Land relativ gut in vier Abschnitte gliedern: die Hochebene der Anden, das Flachland, die Küste und die Galápagos-Inseln.

Mein Schüleraustausch dauerte vier Wochen. Wir hatten schon davor Kontakt mit unseren Gastfamilien aufgenommen. Mein Austauschpartner war ein Junge, er hatte selbst noch einen Bruder und einen Hund. Man glaubt kaum, wie aufgeregt wir alle vor der Reise waren! Das war für die meisten von uns das erste Mal, so lange von den Eltern entfernt zu sein - auch für mich. Natürlich gab es im Verlauf dieeses Monats auch Phasen, in denen man extremes Heimweh hatte, aber auch das ging vorbei und man kann rückblickend nur sagen, dass es einer der besten Monate meines Lebens war.


Die Stadt
Die Stadt, in der wir gelebt haben und zur Schule gegangen sind, ist die Hauptstadt Ecuadors: Quito. Sie liegt in den Anden auf fast 3000 Meter Höhe, was für uns Deutsche aus dem Flachland Niedersachsens eine ziemlich Umstellung war. Es ist eine absolut riesige Stadt, umbringt von Bergen. Rechts auf dem Foto seht ihr nur einen winzigen Ausschnitt der Stadt, fotografiert vom Teleferico, einem riesigen Berg direkt am Rande der Stadt.





Die Schule
In Quito haben wir eine deutsche Privatschule besucht. Das heißt, dass dort alle Schüler seit dem Kindergarten Deutschunterricht bekommen und somit viel besser Deutsch sprechen konnten als wir spanisch! Die Schule ist gar kein Vergleich zu der Schule hier. Das Gelände ist riesig, außerdem sind alle, vom Kindergarten bis zum Superior (also den Abiturklassen), auf einem Fleck versammelt, die Lehrer machen mehr schlecht-als-recht Unterricht und die Schüler haben eine ganz andere Einstellung zum Lernen als wir hier. Die Schule, das Colegio Alemán de Quito, ist zudem eine sehr, sehr teure Schule, auf die deshalb nur die wohlhabeneren Töchter und Söhne gehen, dafür ist sie auch viel besser ausgestattet als die meisten anderen Schulen - eine große Mensa, Parks, riesiger Sportplatz, Bibliothek mit freiem Internetzugang, eigenen Schulbussen, Schwimmbad...


 Die Menschen
Die Menschen sind meiner Meinung nach eins der wundervollsten Dinge in dem Land. Von soetwas wie einer deutschen Eitelkeit ist dort nichts zu spüren. Ich bin keinem einzigen Menschen begegnet, der mich schlecht behandelt hat - im Gegenteil, jeder, den ich traf, hatte ein großes Lächeln auf den Lippen und begrüßte mich, ob er mich kannte oder nicht, mit einem Küsschen rechts & einem Küsschen links (typisch für Ecuador). Auch Menschen, denen ich noch nie begegnet bin, nahmen mich immer mit einem breiten Lächeln auf, wollten etwas mit mir Essen gehen, ein Eis kaufen, was auch immer. Man muss allerdings auch sagen, dass es große Armut in Ecuador gibt und es nicht alle so gut haben wie die Familien, in denen wir untergebracht waren. Nach wie vor gibt es auch viele Indígenas, das sind die Ureinwohner Ecuadors, die meistens in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land leben. Viele von ihnen verkaufen Handgemachte waren, Artesanias, für die Touristen.

Ausflüge
In vier Wochen hat man natürlich Zeit, sehr viel im Land rumzukommen! Ich habe sowohl mit meiner Familie, als auch mit der Schule einige Ausflüge gemacht. Ecuador bietet wirklich viele Möglichkeiten was das angeht, da es einfach ein sehr vielfältiges Land ist.

Mitad del Mundo:  Übersetzt soviel wie die 'Mitte der Welt'. Was damit gemeint ist? Die Äquatorlinie! Ecuador verläuft genau durch diesen Erdmittelpunkt und dieser Ausflug war ein einmaliges Erlebnis! Es ist ein kleiner 'Park' um den größten Breitenkreis, in dem z.B. viel über die Ureinwohner Südamerikas erklärt wird, die sich ja sehr viel mit der Sonne und ihrem Verlauf beschäftigt haben. Außerdem konnte man an der Linie einige Experimente machen, denn die Schwerkraft und Erdanziehung ist dort anders als an den anderen Teilen der Erde. Was besonders uns Mädchen gefreut hat war, dass man auf der Äquatorialebene 1 Kilo weniger wiegt. :p



...natürlich gibt es noch sehr, sehr viel mehr zu berichten!
Zum Beispiel waren wir im Dschungel, zwei Mal jeweils 3 Tage lang. Außerdem kann man noch einiges mehr zu den Menschen sagen, da es ja, wie ich es oben schon erwähnt habe, die Ureinwohner gibt, die sich deutlich von uns unterscheiden...wir haben auch noch sehr viel mehr Ausflüge gemacht, denn wenn ich sage, dass Ecuador sehr vielfältig ist, habe ich damit nicht übertrieben! Und natürlich waren wir dort shoppen, was auch ein großer Unterschied zu Deutschland ist...
Wollt ihr außerdem wissen, wieso ich vier Wochen lang nicht wollte, dass jemand Fotos von mir macht und es deshalb kaum Fotos von mir aus Ecuador gibt?
Schreibt es mir in die Kommentare & in einigen Tagen schreibe ich euch eine Fortsetzung meiner Ecuador-Erfahrungen! :)


xoxo,
Amelia ♥

Kommentare:

  1. Wow, da sist ja der hammer! War bestimmt eine klasse Erfahrung für dich, so weit weg von Deutschland zu sein :)
    liebste grüße,

    http://dw-remember.blogspot.de

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  2. Wow, das klingt so toll! :) Ich würde unglaublich gerne eine Fortsetzung lesen, deswegen habe ich dich auch gleich mal abonniert :) ♥

    Liebe Grüße,
    Sophie

    xxxitssimplymexxx.blogspot.de

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  3. wheeeeey, endlich der Ecuador Post! ich konnte zu dem anderen ohne account nichts kommentieren... :/ ♥

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Schon im Vorraus allerliebsten Dank für dein Kommentar! Ich freue mich über jedes einzelne und habe leider nicht immer die Zeit, sie alle sofort zu beantworten. Aber sobald ich dafür Zeit habe, werde ich genau das tun! :) ♥

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